Manga/ Anime Talk · Movie Talk

Your Name, der Anime welcher in nur zwei Tagen die Kinosäle Deutschlands füllte wie seit Jahren kein Anderer – Movietalk ( Spoilerfrei )

Genre: Fantasy, Romance

Einer der wohl lustigsten, ergreifendsten und unglaublich fesselndsten Anime Filme den ich in meinen Leben bisher gesehen habe schafft den Sprung nach Deutschland

Es ist eine Ergebnis was wir seit „Chihiros Reise ins Zauberland“ nicht mehr in Deutschland gesehen haben. An leider nur zwei Spieltagen zog der Animefilm „Your Name“ von „Makoto Shinkai“ so viele Zuschauer ins Kino wie schon seit langem kein Animefilm mehr. Der Andrang war so hoch das einige Kino’s kurzfristig die Vorstellung in einen anderen Saal verlegten oder gar eine zweite Vorstellung am selben Tag einplanten. Nun sollen sogar einpaar Kino’s den Film in ihr normales Programm aufnehmen in der Hoffnung das er ihre Kassen noch eine Zeit lang klingeln lassen wird.

Auch ich konnte mir diese Highlight nicht entgehen lassen und besorgte mir zusammen mit einpaar anderen von Team Nerdy Karten für die Vorstellung am Sonntag.
Wir hatten Glück und bekamen noch wirklich gute Plätze, was gar nicht so einfach war den immerhin war die Vorstellung bis zur untersten Reihe hin so gut wie ausverkauft.
Dies hat der Film wahrscheinlich zum einen der guten Promotion, sowie des hohen Bekanntheitsgrad der Light Novel und des Manga zu verdanken.
Auch der Name „Makoto Shinkai“ ist in Deutschland seit langem kein unbekannter Begriff mehr. So hat der Animeproduzent sich bereits mit Werken wie „5 Centimeter per Secount“ oder „The garden of words“ einen Namen gemacht. Vorallem seine wirklich beeindruckenden und realitätsgetreuen Bilder lassen einen bei seinen Filmen nur so staunen. Wenn dann noch eine so packende Geschichte wie „Your Name“ dazu kommt war der Erfolg schon so gut wie vorprogrammiert

Plot

Your Name

Mitsuha lebt in einem kleinen Dorf in den Bergen. Als Tochter des Bürgermeisters und Erbin eines Schreins hat sie stets die Etikette zu bewahren um ihrer Familie keine Schande zu bereiten. Sie sehnt sich nach einem aufregenderen Leben, in dem sie frei und sie selbst sein kann. Taki dagegen ist Oberschüler in Tokio und versucht sich mit einem Nebenjob über Wasser zu halten. Beide Leben könnten kaum unterschiedlicher sein und doch teilen sie sich eine Gemeinsamkeit. Beide Protagonisten haben merkwürdige Träume. Während Taki davon träumt das er ein Mädchen aus einem Dorf in den Bergen ist, träumt Mitsuha das sie ein junger Mann in Tokio sei.
Als dann auch noch die Menschen in ihrer Umgebung auf das auffällige Verhalten der zwei Aufmerksam werden, wird ihnen langsam bewusst das dies vielleicht doch kein einfacher Traum zu sein scheint. Mit Tagebucheinträgen und ähnlichem versuchen sie sich etwas besser kennen zu lernen damit der Körpertausch nicht mehr so auffällig verläuft. Langsam kommen sich die Zwei aus den verschiedenen Welten immer näher. Doch es gibt ein Problem den wie so oft bei Träumen verblasst die Erinnerung an das geschehende innerhalb kürzester Zeit nach den Aufstehen. Wie also sich jemals den Anderen außerhalb der Träume erinnern der einen diese unbehagliche leere spüren lässt, wenn man sich nicht einmal mehr an seinen Namen erinnern kann?

Movietalk

Da im Vorfeld ein ziemlich großer Hype um den Film gemacht wurde ging ich recht skeptisch in den Film. Im vorhinein hatte ich mir bereits die ersten beiden Bände des Manga durchgelesen.Da der Manga jedoch drei Bände umfasst war mir das Ende noch nicht bekannt. Der Manga hatte mich schon ziemlich begeistert und das obwohl Romanze nicht unbedingt mein bevorzugtes Manga Genre ist. Aber die Sache mit dem Körpertausch machte mich dann doch neugierig. Nur zeichnerisch hatte mich der Manga nicht besonders überzeugt. Klar die Zeichnungen sind schön aber nichts wirklich besonderes. Wie also kann dann der Anime als so besonders betitelt werden?

Die Antwort bekam ich ziemlich schnell als „Makoto Shinkai“ sein Animationstalent präsentierte. Die Bilder auf der sich vor mir erstreckenden Leinwand waren so unglaublich schön und realitätsnahe das es mich unentwegt ins Staunen brachte. Kurzerhand hatte mich der Anime dadurch wesentlich mehr gepackt als der Manga.
Dazu kam dann noch der wirklich schöne Soundtrack mit Videosequenzen.
Zum Einstieg gab es ein kleines Opening, dicht gefolgt von Zusammenschnitten der Zeit in der die zwei Protagonisten die Körper getauscht haben.  Alles andere währe wahrscheinlich sonst auch zu lange geworden, wobei ich mir im nachhinein dachte das ich ruhig hätte noch eine Stunde länger sitzen bleiben können.
Der Film packte einen einfach so sehr das man die eigentlich lange Zeit gar nicht merkte die man im Kinosaal verbrachte.
In der ersten Hälfte des Films lernen wir also die beiden Protagonisten, ihr unterschiedliches Leben und ihre engste Freunde und Familie kennen. Sehr viel Freude, Spaß und Lachen vorprogrammiert. Man lernt die Zwei unglaublich zu schätzen und das in nur so kurzer Zeit.
Um so härter trifft einen dann die bittere Wahrheit über einen der Protagonisten.
Der Film ist ein auf und ab der Gefühle, so mitreizend das es im ganzen Saal zu spüren war.
Die zweite Hälfte erhöht nun die Spannungskurve drastisch, erweckt in uns als Zuschauer sowie den Protagonisten neue Hoffnung auf ein vielleicht doch glückliches Ende. Man fiebert wahrlich einfach nur noch mit. Dies habe ich in so extremen Masse schon lange nicht mehr erlebt. Es ist beeindruckend wie ein Animationsfilm einen mehr fesseln kann, als mancher Film mit Schauspielern. Dies ist wirklich hohe Kunst. Aber der Film ist wie schon mehrfach erwähnt auch von „Makoto Shinkai“.

Das Ende des Films ist zur vorherigen Geschichte passend.
Es wirkt nicht an den Haaren herbei gezogen oder erzwungen, ganz im Gegenteil. Wenn man den Film verstanden hat passt das Ende einfach absolut.
Somit ergibt sich ein rundes Gesamtbild, welches ich für meinen Teil am liebsten direkt noch einmal hätte sehen wollen.

Kritikpunkt

Ja auch wenn ich so hin und weg von dem Film bin habe ich trotzdem einen Kritikpunkte.
Das Opening! An sich fand ich es sehr schön gestaltet, aber es nahm dem Film einen Teil der Spannung den man sah dort bereits Dinge welche einen Teil des Ende verraten haben. Nicht das endgültige Ende, aber einen wichtigen Punkt welcher dem ganzen ordentlich an Spannung nahm. Schade, aber naja. Trotzdem fieberte ich die zweite Hälfte total mit und vergoss einige Tränen, da ich solche Sorge hatte das sich die Zwei nicht mehr wieder finden werden.

Auch so war der Film leider an manchen Punkten sehr vorhersehbar, aber naja. Er hat mich trotzdem gepackt und emotional auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt wie schon lange kein Film mehr.

Videoquelle: Movielpilot Trailer / Youtube

Mein Gesamtfazit

„Your Name“ ist ein unglaublich toller Film, der es direkt geschafft hat das ich ihn zu meinen absoluten lieblings Animefilmen zähle. Zwar gab es einpaar Kritikpunkte, die ich bereits im Movietalk erläutert habe, aber es sind nur kleine Punkte über die ich hinweg sehen kann. Der Film war trotzdem lustig, ergreifend und unglaublich fesselnd. Die Spielzeit von fast zwei Stunden verging wie im Flug.

Der Film wird seinen Hype wirklich gerecht.
Ich war am Anfang doch etwas skeptisch da ich mich von Hypes meistens nicht mitziehen lasse, sie mich sogar meist eher vor etwas abschrecken, doch in diesem Fall bin ich ganz auf der Seite der Hyper. Ich kannte den Manga zwar bereits schon im vorfällt, aber er kommt bei längen nicht an den Film heran. Dies hat der Film aber hauptsächlich Makoto Shinkai und seinen unglaublichen Animationen zu verdanken. Jedes seiner Werke ist einfach ein Kunstwerk.
So nun auch Your Name.

Ich kann  jedem der den Film noch nicht gesehen hat nur nahe legen das Geld in eine Kinokarte zu investieren. Es werden im moment mehr und mehr Sondervorstellungen in vielen Kino’s angeboten, vielleicht ja auch in eurer Nähe. Auf Grund der Bildgewalt des Filmes lohnt sich ein Kinobesuch auf jedenfall. Zudem unterstützt man mit dem Besuch auch die Animekommuniti in Deutschland, den nur bei erfolgreichen Vorführungen erklären sich mehr Kino’s bereit die Werke aus Japan auf ihren Leinwänden aus zu strahlen.

Ansonsten erscheint der Anime am 18.05.2018 auf DVD und in einer Limited Blu-Ray Edition.

Trailertalk

Kinostarts Januar / 2018

Auch im Jahr 2018 präsentiert uns die Filmindustrie viele tolle Filme, welche nur darauf warten in den Kinosälen gesehen zu werden. Daher startet das Jahr direkt mit einer der wohl größten Shows die es bisher auf der großen Leinwand zu sehen gab.

Greatest Showman ( Kinostart 04.01.2018 )

„Jeder von uns ist etwas besonderes und keiner ist so wie die Anderen, darum geht es in meiner Show“

Amerika im 19ten Jahrhundert. Auf Grund der zur Zeit schlechten wirtschaftlichen Lage macht das Unternehmen in dem P.T. Barnum ( Hugh Jackman ) arbeitet pleite. Ihn und seiner Familie droht eine Existenzkrise. Doch dann entfacht in Barnum die Idee des Showgeschäfts. Er macht sich auf die Suche nach Personen, welche anders sind als andere und über besondere Talente verfügen. Er trifft auf die bärtige Lady, einen Kleinwüchsigen, Arthisten usw.
Alle vereint er unter dem Dach seines Zirkuszelt um gemeinsam ihren Zuschauern die größte Show zu bieten, welche sie niemals vergessen werden. Gleichzeitig erhofft er sich dadurch einen Aufstieg in die High Society, welche zunächst herablassend auf das neue Geschäft hinab sieht.

Videoquelle: KinoCheck / Youtube

„Es hat noch nie jemand etwas verändert indem er so war wie andere“

In erster Linie möchte ich den Film wegen den Shows sehen.
Ich bin gespannt was einen als Zuschauer geboten wird und wie es von den Produzenten umgesetzt wurde. Wer ein wenig pfiffig in Geschichte ist weiß wer so alles auf die Bühne tretten wird, von daher erwarte ich in diesem Punkt keine großen Überraschungen.
Trotzdem bin ich wirklich gespannt auf den Film.
Der Trailer sieht super aus und die Besetzung ist vielversprechend, zudem ist der Film bereits jetzt für eine Awards nominiert.
Der Startzeitpunkt in der ersten Woche des neuen Jahres finde ich sehr gut. Der Film leutet quassi das neue Kinojahr ein. Mit so einen Start kann das Kinojahr doch nur gut werden oder?

Your Name ( Kinostart 11.01.2018 )

„Heißt das etwa, dass wir in unseren Träumen die Körper tauschen“

Mitsuha lebt in einem kleinen Dorf in den Bergen. Als Tochter des Bürgermeisters hat sie stets die Etikette zu bewahren um ihrer Familie keine Schande zu bereiten. Sie sehnt sich nach einem aufregenderen Leben, in dem sie frei und sie selbst sein kann. Auch der in Tokio lebende Taki ist nicht besonders angetan von seinem Leben und wünscht sich ein anderes. Nach einer besonderen Sternennacht haben beide Protagonisten merkwürdige Träume. Während Taki davon träumt das er ein Mädchen aus einem Dorf in den Bergen ist, träumt Mitsuha davon das sie ein junger Mann in Tokio sei.
Als dann auch noch die Menschen in ihrer Umgebung auf das auffällige Verhalten der Zwei Aufmerksam werden, wird ihnen langsam bewusst das dies vielleicht doch keine einfachen Träume sind. Nach und nach versuchen sie heraus zu finden wer der jeweils andere ist und kommen sich dadurch Stück für Stück ein wenig näher.

Videoquelle: MoviePilot Trailer / Youtube

„Eines ist sicher, sollten wir uns je begegnen, würden wir uns erkennen“

Da ich seit kurzen den Manga lese weiß ich bereits ungefähr was uns Zuschauer bei diesem Film erwartet. Daher kann ich den Film ruhigen gewissens bereits jetzt weiter empfehlen. Die Geschichte ist so wunderschön und gleichzeitig unglaublich lustig.
Es macht Spaß sie zu lesen. Daher bin ich um so gespannter darauf wie wohl der Film werden wird.

Der Film wird bereits jetzt als der erfolgreichste japanischer Animationsfilm aller Zeiten bezeichnet. Kommt er auch nur in entferntesten an den Manga heran, hat er sich diesem Titel meiner Meinung nach auch mehr als verdient.

 

So viel zu den Kinostarts zum Anfang des neuen Jahres.
Ich bin gespannt wie sich das weitere Jahr entwickeln wird. Einpaar Videos mit Zusammenfassungen der vielversprechensten Titel gibt es bereits im Netz. Ich für meinen Teil werde aber weiterhin Monat für Monat schauen was kommt und was mich davon anspricht. Sonst laufe ich nachher nur Gefahr Filme mit weniger Werbung, welche aber trotzdem mein Geschmack entsprechen wie zum Beispiel „Splitt“ in 2017, zu übersehen.