Manga/ Anime Talk · Movie Talk

Your Name, der Anime welcher in nur zwei Tagen die Kinosäle Deutschlands füllte wie seit Jahren kein Anderer – Movietalk ( Spoilerfrei )

Genre: Fantasy, Romance

Einer der wohl lustigsten, ergreifendsten und unglaublich fesselndsten Anime Filme den ich in meinen Leben bisher gesehen habe schafft den Sprung nach Deutschland

Es ist eine Ergebnis was wir seit „Chihiros Reise ins Zauberland“ nicht mehr in Deutschland gesehen haben. An leider nur zwei Spieltagen zog der Animefilm „Your Name“ von „Makoto Shinkai“ so viele Zuschauer ins Kino wie schon seit langem kein Animefilm mehr. Der Andrang war so hoch das einige Kino’s kurzfristig die Vorstellung in einen anderen Saal verlegten oder gar eine zweite Vorstellung am selben Tag einplanten. Nun sollen sogar einpaar Kino’s den Film in ihr normales Programm aufnehmen in der Hoffnung das er ihre Kassen noch eine Zeit lang klingeln lassen wird.

Auch ich konnte mir diese Highlight nicht entgehen lassen und besorgte mir zusammen mit einpaar anderen von Team Nerdy Karten für die Vorstellung am Sonntag.
Wir hatten Glück und bekamen noch wirklich gute Plätze, was gar nicht so einfach war den immerhin war die Vorstellung bis zur untersten Reihe hin so gut wie ausverkauft.
Dies hat der Film wahrscheinlich zum einen der guten Promotion, sowie des hohen Bekanntheitsgrad der Light Novel und des Manga zu verdanken.
Auch der Name „Makoto Shinkai“ ist in Deutschland seit langem kein unbekannter Begriff mehr. So hat der Animeproduzent sich bereits mit Werken wie „5 Centimeter per Secount“ oder „The garden of words“ einen Namen gemacht. Vorallem seine wirklich beeindruckenden und realitätsgetreuen Bilder lassen einen bei seinen Filmen nur so staunen. Wenn dann noch eine so packende Geschichte wie „Your Name“ dazu kommt war der Erfolg schon so gut wie vorprogrammiert

Plot

Your Name

Mitsuha lebt in einem kleinen Dorf in den Bergen. Als Tochter des Bürgermeisters und Erbin eines Schreins hat sie stets die Etikette zu bewahren um ihrer Familie keine Schande zu bereiten. Sie sehnt sich nach einem aufregenderen Leben, in dem sie frei und sie selbst sein kann. Taki dagegen ist Oberschüler in Tokio und versucht sich mit einem Nebenjob über Wasser zu halten. Beide Leben könnten kaum unterschiedlicher sein und doch teilen sie sich eine Gemeinsamkeit. Beide Protagonisten haben merkwürdige Träume. Während Taki davon träumt das er ein Mädchen aus einem Dorf in den Bergen ist, träumt Mitsuha das sie ein junger Mann in Tokio sei.
Als dann auch noch die Menschen in ihrer Umgebung auf das auffällige Verhalten der zwei Aufmerksam werden, wird ihnen langsam bewusst das dies vielleicht doch kein einfacher Traum zu sein scheint. Mit Tagebucheinträgen und ähnlichem versuchen sie sich etwas besser kennen zu lernen damit der Körpertausch nicht mehr so auffällig verläuft. Langsam kommen sich die Zwei aus den verschiedenen Welten immer näher. Doch es gibt ein Problem den wie so oft bei Träumen verblasst die Erinnerung an das geschehende innerhalb kürzester Zeit nach den Aufstehen. Wie also sich jemals den Anderen außerhalb der Träume erinnern der einen diese unbehagliche leere spüren lässt, wenn man sich nicht einmal mehr an seinen Namen erinnern kann?

Movietalk

Da im Vorfeld ein ziemlich großer Hype um den Film gemacht wurde ging ich recht skeptisch in den Film. Im vorhinein hatte ich mir bereits die ersten beiden Bände des Manga durchgelesen.Da der Manga jedoch drei Bände umfasst war mir das Ende noch nicht bekannt. Der Manga hatte mich schon ziemlich begeistert und das obwohl Romanze nicht unbedingt mein bevorzugtes Manga Genre ist. Aber die Sache mit dem Körpertausch machte mich dann doch neugierig. Nur zeichnerisch hatte mich der Manga nicht besonders überzeugt. Klar die Zeichnungen sind schön aber nichts wirklich besonderes. Wie also kann dann der Anime als so besonders betitelt werden?

Die Antwort bekam ich ziemlich schnell als „Makoto Shinkai“ sein Animationstalent präsentierte. Die Bilder auf der sich vor mir erstreckenden Leinwand waren so unglaublich schön und realitätsnahe das es mich unentwegt ins Staunen brachte. Kurzerhand hatte mich der Anime dadurch wesentlich mehr gepackt als der Manga.
Dazu kam dann noch der wirklich schöne Soundtrack mit Videosequenzen.
Zum Einstieg gab es ein kleines Opening, dicht gefolgt von Zusammenschnitten der Zeit in der die zwei Protagonisten die Körper getauscht haben.  Alles andere währe wahrscheinlich sonst auch zu lange geworden, wobei ich mir im nachhinein dachte das ich ruhig hätte noch eine Stunde länger sitzen bleiben können.
Der Film packte einen einfach so sehr das man die eigentlich lange Zeit gar nicht merkte die man im Kinosaal verbrachte.
In der ersten Hälfte des Films lernen wir also die beiden Protagonisten, ihr unterschiedliches Leben und ihre engste Freunde und Familie kennen. Sehr viel Freude, Spaß und Lachen vorprogrammiert. Man lernt die Zwei unglaublich zu schätzen und das in nur so kurzer Zeit.
Um so härter trifft einen dann die bittere Wahrheit über einen der Protagonisten.
Der Film ist ein auf und ab der Gefühle, so mitreizend das es im ganzen Saal zu spüren war.
Die zweite Hälfte erhöht nun die Spannungskurve drastisch, erweckt in uns als Zuschauer sowie den Protagonisten neue Hoffnung auf ein vielleicht doch glückliches Ende. Man fiebert wahrlich einfach nur noch mit. Dies habe ich in so extremen Masse schon lange nicht mehr erlebt. Es ist beeindruckend wie ein Animationsfilm einen mehr fesseln kann, als mancher Film mit Schauspielern. Dies ist wirklich hohe Kunst. Aber der Film ist wie schon mehrfach erwähnt auch von „Makoto Shinkai“.

Das Ende des Films ist zur vorherigen Geschichte passend.
Es wirkt nicht an den Haaren herbei gezogen oder erzwungen, ganz im Gegenteil. Wenn man den Film verstanden hat passt das Ende einfach absolut.
Somit ergibt sich ein rundes Gesamtbild, welches ich für meinen Teil am liebsten direkt noch einmal hätte sehen wollen.

Kritikpunkt

Ja auch wenn ich so hin und weg von dem Film bin habe ich trotzdem einen Kritikpunkte.
Das Opening! An sich fand ich es sehr schön gestaltet, aber es nahm dem Film einen Teil der Spannung den man sah dort bereits Dinge welche einen Teil des Ende verraten haben. Nicht das endgültige Ende, aber einen wichtigen Punkt welcher dem ganzen ordentlich an Spannung nahm. Schade, aber naja. Trotzdem fieberte ich die zweite Hälfte total mit und vergoss einige Tränen, da ich solche Sorge hatte das sich die Zwei nicht mehr wieder finden werden.

Auch so war der Film leider an manchen Punkten sehr vorhersehbar, aber naja. Er hat mich trotzdem gepackt und emotional auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt wie schon lange kein Film mehr.

Videoquelle: Movielpilot Trailer / Youtube

Mein Gesamtfazit

„Your Name“ ist ein unglaublich toller Film, der es direkt geschafft hat das ich ihn zu meinen absoluten lieblings Animefilmen zähle. Zwar gab es einpaar Kritikpunkte, die ich bereits im Movietalk erläutert habe, aber es sind nur kleine Punkte über die ich hinweg sehen kann. Der Film war trotzdem lustig, ergreifend und unglaublich fesselnd. Die Spielzeit von fast zwei Stunden verging wie im Flug.

Der Film wird seinen Hype wirklich gerecht.
Ich war am Anfang doch etwas skeptisch da ich mich von Hypes meistens nicht mitziehen lasse, sie mich sogar meist eher vor etwas abschrecken, doch in diesem Fall bin ich ganz auf der Seite der Hyper. Ich kannte den Manga zwar bereits schon im vorfällt, aber er kommt bei längen nicht an den Film heran. Dies hat der Film aber hauptsächlich Makoto Shinkai und seinen unglaublichen Animationen zu verdanken. Jedes seiner Werke ist einfach ein Kunstwerk.
So nun auch Your Name.

Ich kann  jedem der den Film noch nicht gesehen hat nur nahe legen das Geld in eine Kinokarte zu investieren. Es werden im moment mehr und mehr Sondervorstellungen in vielen Kino’s angeboten, vielleicht ja auch in eurer Nähe. Auf Grund der Bildgewalt des Filmes lohnt sich ein Kinobesuch auf jedenfall. Zudem unterstützt man mit dem Besuch auch die Animekommuniti in Deutschland, den nur bei erfolgreichen Vorführungen erklären sich mehr Kino’s bereit die Werke aus Japan auf ihren Leinwänden aus zu strahlen.

Ansonsten erscheint der Anime am 18.05.2018 auf DVD und in einer Limited Blu-Ray Edition.

Movie Talk

Jumanji, Welcome to the Jungle – Mini Filmreview ( Spoilerfrei )

Kinostart 21.12.2017

Frisch im Kino und direkt eine Filmreview!
Ja das geht, zumindest wenn mich ein Film so gut unterhalten hat wie es heute „Jumanji , Welcome to the Jungle“ tat.
Zugegeben, ich ging mit absolut keiner Erwartung in den Film. Ich wollte mich einfach nur stumpf unterhalten lassen. Stumpfe Unterhaltung mit sehr sehr viel Witz und ein wenig Aktion, verpackt in einer kleinen Abenteuer- Geschichte ganz nach Schema F eines simplen Abenteuer- Videospiels.
Ich bekam genau das was ich wollte.

Plot

Jumanji 2 PlakatEin junge findet das bekannte Spielbrett von Jumanji am Strand und zeigt es einen seiner Freunde. Dieser ist nicht besonders angetan von dem Spiel, da inzwischen Videospiele im Trend sind. Doch Jumanji ist nicht dumm und entwickelt sich weiter zu einer Kassette für die gerade angesagte Spielkonsole. Da nun das Spielfeld fehlt dreht das Spiel den Spieß einfach um und bringt die Welt von Jumanji nicht in unsere Welt, sondern den Spieler in die Welt von Jumanji. Er wird dabei zu seinem Avatar, bekommt dessen Stärken und Schwächen, sowie dessen Äußeres.
Viele Jahre vergehen, bis eine Gruppe von vier Teenagern auf die alte Spielkonsole mit der Jumanji- Kassette stoßen. Beim antesten des Spiels werden die Vier in das Spiel hinein gezogen und müssen nun gemeinsam alle Level bestehen um wieder heraus zu dürfen. Keine leichte Aufgabe, den das Spiel erfordert nicht nur das strategische einsetzen der jeweiligen Fähigkeiten, sondern in erster Linie Teamgeist. Teamgeist welcher den vier Teenagern die alles andere als Freunde sind eindeutig fehlt.

Filmtalk

Dieser Punkt bleibt heute leider aus, da der Film von seinen Witzen lebt und ich diese nun wirklich nicht in meinen Beitrag wieder geben möchte.

Da die Story an sich auch nur aus den kurzen Plot mit der Entwicklung des Jumanji, eine kurze Einleitung der Figuren und den Abenteuer im Spiel selbst besteht. Ist dazu auch nicht viel zu sagen, ohne direkt zu spoilern. Daher gibt es nicht viel unter diesen Punkt zu sagen.

Videoquelle: KinoCheck / YoutubeKinoCheck / Youtube

Mein Fazit

Wie bereits zu Beginn meines kleinen Beitrags erwähnt wurde ich bei Jumanji 2 wirklich gut unterhalten. Man bekam genau das geboten was der Trailer ankündigt. Dabei wurden nicht alle Witze bereits im vorhinein veröffentlicht. Meine Befürchtungen in diesem Punkt waren also ganz umsonst.

Das Herz des Film liegt eindeutig in den Charakteren und nicht in der Geschichte.
Wer eine anspruchsvolle Geschichte erwartet ist bei Jumanji 2 definitiv an der falschen Stelle. Doch wer so wie ich heute einfach nur ein wenig Unterhaltung sucht bei der man nicht viel mit denken muss, ganz auf dem Niveau eines Popcorn Kinofilms, ist bei Jumanji 2 genau an der richtigen Stelle.
Die Figuren, welche von ihren Schauspielern wirklich gut und überzeugend gespielt wurden, werten den Film ungeheuer auf und machen ihn dadurch zu einen wirklich amüsanten Erlebnis. Zudem macht es wirklich viel Spaß zu zuzusehen wie sich die Spieler nach und nach an ihre Avatare und ihre Fähigkeiten gewöhnen und langsam zu einander finden. Vorallem Bethany, welche sich in den männlichen Katographen ( gespielt von Jack Black ) verwandelt ist ein absolutes Highlight. Aber auch Kevin Hart, Dwayne Johnson und Karen Gillan spielen ihre Rollen wirklich überzeugend. Es ist eine wirklich gute Mischung.

Jumanji 2 kommt zwar nicht an den ersten Teil heran, aber dies ist ja leider öfters der Fall wenn ein Klassiker nach vielen vielen Jahren einen Nachfolger bekommt. Man sollte den Film daher nicht unbedingt mit dem ersten Teil vergleichen, sondern viel mehr für sich alleine betrachten. Denn sonst hat Jumanji 2 leider versagt. Aber ich hatte beim schauen nicht so wirklich das Gefühl das die Regisseure einen weiteren Film auf dem selben Niveau wie dem des Ersten produzieren wollten.

DC Talk · DCEU · Movie Talk

Justice League – Filmreview

Kinostart 16.11.2017

Das lang erwartete DC Superhelden Mash- up kommt endlich auf die große Leinwand und unterhält das Publikum mit zwei Stunden Aktion in einer von DC gewohnten düsteren Welt.

Endlich ist er da, der von mir so lange erwartete Film „Justice League“.
Seitdem ich „DC REBIRTH“ lese bin ich ein riesiger Fan dieses Superhelden Mash-up geworden.
Um so nervöser war ich, als ich dann endlich die lang ersehnten Kinokarten in den Händen hielt. Ein wenig Sorge hatte ich schon, dass der Film meine Erwartungen nicht erfüllen wird. Im nachhinein kann ich sagen, dass die Sorge unbegründet war, den ich bekam genau das zu sehen was ich anhand der Trailer bereits erwartet habe.

Die Story

Justice League Plakat

Die Welt trauert um ihr gefallendes Idol „Superman“. Sie scheint mehr und mehr aus den Fugen zu geraten, da nun keiner dem Verbrechen die Stirn bietet. Es ist Zeit für neue Helden, welche den in „Batman vs Superman“ verstorbenen Kryptonier ersetzen können. Batman alias Bruce Wayne ist daher auf der Suche nach weiteren Metawesen, welche sich auf der Erde aufhalten aber bisher im verborgenen leben. Sein Weg führt ihn zu Flash, Aquaman und Cyborg. Doch keiner von ihnen scheint ihm helfen zu wollen. Auch die Amazone Wonder Woman möchte sich lieber weiter aus allem raus halten. Doch dann taucht Steppenwolf auf  und droht die Welt mit Hilfe der Mutterboxen ins Chaos zu stürzen. Genau so wie er es einst vor mehreren 1000 Jahren versuchte. Damals kämpften die Amazonen, die Götter, die Green Lantorns, die Atlanter und die Menschen Seite an Seite um ihre Heimat vor Darkside zu schützen. Sie trennten die drei Mutterboxen von einander und versteckten sie, in der Hoffnung das niemals wieder Darkside heraufbeschworen werden kann. Nun ist Steppenwolf zurück und möchte erneut Darkside rufen. Es obliegt an den noch wenigen auf der Erde lebenden Helden Steppenwolf auf zu halten um die Welt vor Darkside zu schützen.

Filmtalk

Eine Welt grau in grau

Es herrscht eine ziemlich bedrückende Stimmung zu Beginn des Films. Die Welt ist umhüllt von der Trauer rund um des gefallenen Idol. DC ist inzwischen doch recht bekannt für ihre im Vergleich zum MCU düsteren Filme. Justice League macht dabei keine Ausnahme. Die düstere Stimmung direkt zu Beginn des Films ist eine gute Wahl da sie einen als Zuschauer direkt in die richtige Stimmung versetzt um dann im Verlauf des Films neue Hoffnung zu schöpfen, wenn die Helden endlich zu sich und einander finden. Mit der steigenden Motivation der Helden steigt auch die Farbwahl des Films. Was düster begann wird nach und nach heller. Eine Verbildlichung der Hoffnung der Welt des DCEU.

Der Handlung an sich ist recht simpel.

Der Fokus der Handlung ist klar auf die sechs Helden und deren Vereinigung gelegt. Kurz und meiner Meinung nach nicht ausreichend, werden die neuen Figuren eingeführt damit nicht Comickenner wissen wenn sie da gerade auf der Leinwand vor sich haben. Ein evtl damit einhergehendes Missverständnis der Figuren mag ich daher nicht ausschließen. Vorallem Aquaman wird anders eingeführt als er mir bisher geläufig war, was nicht nur an der anderen Optik als in REBIRTH liegt.

Doch nicht nur neue Figuren verbergen sich in den Film, sondern auch drei, durch die vorherigen Filme des DCEU bekannten Helden kehren auf die große Leinwand zurück.

Wonder Woman rockt die Justice League

Diana Prinz alias Wonder Woman rockt den ganzen Film.
Bereits durch ihren eigenen Film lies sie die Kinokassen ordenlich klingeln. Um nun Justice League voran zu treiben wurde sie daher auch im Team Mash- up ordentlich weit in den Vordergrund gestellt. Dies hat die weibliche Superheldin, welche von „Gal Gadot“ gespielt wird auch mehr als verdient. Zwar rühmt sie sich nicht mit Glanz als klar wird, dass sie sich seit dem ersten Weltkrieg einfach aus allem heraus gehalten hat. Doch auch sie durchlebt ähnlich wie die vielen anderen Figuren in Justice League einen Wandel, welcher sie von nun an zu der Heldin macht welche wir seit ihren Solofilm erwarten. Damit sei dann auch erklärt warum Wonder Woman niemals im zweiten Weltkrieg usw. gekämpft hat.

Der schwache Batman

Während sich Wonder Woman auch in Justice League behaupten kann geht Batman in dem Superhelden Mash- up irgendwie total unter. Zwar trumpft auch er wieder mit seiner besonderen Ausrüstung auf, nimmt sich selbst ein wenig auf die Schüppe das seine Superkraft darin besteht das er super reich ist und doch geht er zwischen den vielen Metawesen einfach unter. Dies fand ich den ganzen Film über wirklich schade, den eigentlich schafft es Batman in den Comics sich trotz der Tatsache das er ein Mensch ist, mit den anderen Mitgliedern des Team mit zu halten. Viele Kritiker machen wieder einmal „Ben Affleck“ dafür verantwortlich, aber mal ganz ehrlich er spielt die Rolle und schreib nicht das Drehbuch. Daher finde ich es ehrlich gesagt ziemlich unangebracht den Schauspieler die Schuld für den in diesen Teil doch eher unrühmlichen Batman die Schuld zu geben. Ich gebe zu ich mag Ben Affleck als Batman, daher nervt mich diese ungerechtfertigte Kritik wahrscheinlich um so mehr.

Cyborg, Aquaman und Flash

Soviel zu den zwei bekannten Helden des Teams.
Neu eingeführt werden Cyborg, Aquaman und Flash. Wobei Flash bereits kleinen Rollen in „Batman vs Superman“ und „Suicide Squad“ hatte.
Cyborg ist mir seit „DC REBIRTH“ ein wenig geläufig, aber viel wusste ich trotzdem nicht über die Figure. Um so gespannter war ich über seine Einführung in Justice League. Diese war meines Erachtens aber genau so schlecht wie die von Aquaman und Flash.
Der Film versucht den nicht Comickennern die neuen Figuren innerhalb kürzester Zeit zu erklären und haut dabei binnen kürzester Zeit den Zuschauer viele Fakten um die Ohren. Ein deutliches Verständnis der Figuren kann man dadurch nicht wirklich erwarten. Daher bin ich froh das Flash und Aquaman bald Solofilme bekommen, wobei ich vermute das auch diese Filme auf Grund der schlechten Einführung der Charaktere in „Justice League“ wieder nicht all zu sehr die Kinokassen klingeln lassen werden. Schade, den eigentlich sind die Figuren an sich total gut.
Da Cyborg mehr oder weniger eine wichtige Rolle für die Handlung des Films spielt wird zumindest seine Figure versucht wesentlich mehr den Zuschauer näher zu bringen als Aquaman und Flash. Aber auch dies misslingt ehrlich gesagt. Ich, welche wie wahrscheinlich viele Zuschauer bisher nicht viel von der Figure weiß, war am Ende mehr verwirrt als aufgeklärt was die Figure angeht. Ich nahm seine Fähigkeiten und seine Verbindung mit den Mutterboxen daher einfach mal so hin.
Ich verstehe das es schwer ist neue Figuren in so kurzer Zeit ein zu führen, aber trotzdem sollte man sich doch zumindest die Zeit nehmen dies vernünftig zu tuen und nicht einfach wichtige Fakten so nebenbei in Gesprächen fallen lassen ( z.B. die Tatsache woher Flash seine Fähigkeiten hat ).

Schade finde ich auch, dass S.T.A.R. Lab mit keinen Wort erklärt wird.
Das Labor ist im DC Universum wichtig, kommt in den Film aber eher wie ein random gewähltes Labor rüber.

Kurz gesagt wird uns zu den bekannten Figuren Batman und Superman ein junger unerfahrender Flash, ein badass Aquaman und Cyborg präsentiert, welche wir mehr oder weniger einfach mal so hinnehmen sollen und uns anstelle eines ausgearbeiteten Charakters einfach über dessen Fähigkeiten und die damit einhergehende Aktion im Kampf erfreuen sollen.
Irgendwie kennt man dies ja von den DC Filmen. Nicht umsonst dachte ich Jahre lang, dass DC ihren Figuren nicht so viel Tiefe gibt wie Marvel. Daher hatte ich lange nicht viel Interesse an den Comics. Erst nachdem ich diese dann doch lass wurde mir klar wie dicht die Filme doch eigentlich immer nur an der Oberfläche des DC Universums kratzen. Aber das ist ein anderes Thema.

Antagonist Steppenwolf und das Darkside

Nach all den geredet über die Helden der Geschichte möchte ich noch kurz einpaar Worte zum Antagonisten verlieren. Diese lassen sich eigentlich in einen Satz zusammen fassen:“Steppenwolf ist ein wirklich schlechter Gegner“

So undurchsichtig die Heldenfiguren auch sind, man hat am Ende von ihnen doch ein deutlicheres Bild als vom Gegenspieler Steppenwolf. Es wirkt ein wenig so als ob einfach wahllos ein Bösewicht aus den DC Universum gewählt wurde, welcher ein cooles Kostüm trägt, um irgend einen Gegenspieler für die Justice League zu haben. Das hinter Steppenwolf, seinen Anhängern und Darkside so viel mehr steckt wird genau wie bei vielen Figuren des DC Universum vor ihm in den Film nicht vermittelt.
Heraus kommt ein zwar starker aber sonst uninteressant wirkender Antagonist. Und das von den sonst für seine Bösewichten bekannte DC.

Die Kampfszenen sind hervorragend

Nach so viel Kritik könnte man denken, dass ich den Film total verurteile, aber eigentlich ist dem nicht so. Was man den Film hoch anrechnen kann sind die spannenden überladenden Kampfszenen, aus die der größte Teil des Films zu bestehen scheint. Hier wurde deutlich das Hauptaugenmerk gesteckt und das meiste Geld investiert. Sie sind wirklich gelungen und zeigen einige beeindruckende Bilder und heben den Film dadurch von den Kämpfen der bisherigen DCEU Filmen deutlich ab. Vorallem der Kampf der Amazonen ist hervorragend produziert.

Durch die Trailer habe ich auch nicht viel erwartet als zwei Stunden geballte Kampfaktion gemischt mit einpaar Witzen.

Videoquelle: FilmSelect / Youtube

Mein Fazit

Alles in allem gesehen zeigt der Film genau das was er im Trailer verspricht: Aktion, Aktion, Aktion. Leider wirkt die Story in der Kinoversion unvollkommen. Man merkt, dass er zusammengekürzt wurde. Es fehlen deutlich einige Szenen in denen die Helden zu einander finden, um am Ende dieses starke Team zu bilden, welches wir aus Comics kennen.
Ich vermute, dass ähnliche wie bei „Batman vs Superman“ und „Suicide Squad“ eine deutlich längere Version auf Blu-Ray erscheinen wird. Einerseits mag ich dieses kleine Extra, welches einen zum Kauf der Blu-Ray animieren soll. Andererseits finde ich, dass dieses künstlich zusammenschneiden und der damit einhergehende Verlust der Story dem Film schadet. Dadurch ist einige schlechte Kritik begründet. Es ähnelt „Batman vs Superman“ dessen Kinoversion ich nicht wirklich mochte, aber dessen Blu-Ray Version ich liebe. Daher ruht nun meine ganze Hoffnung für den Film in der Veröffentlichung auf Blu-Ray.

Achtung Spoiler!!!
Ein weitere Kritikpunkt ist der Part mit Superman. Es ist kein Geheimnis das Superman in diesem Film wieder kommt, blickt man auf die Filmplakate. Doch ich glaube es ist nicht für jeden eindeutig klar wieso Batmans trotz der vielen Bedenken entscheidet Superman wieder zu erwecken und warum Lois Lange von ihm in vorhinein bereits zum Raumschiff gehollt wird. Es wirkt als hätte er gewusst das Superman so reagieren wird, nachdem er ihn ins Leben zurück hollt und als hätte er gewusst das Lois Lane ihn wieder zur Besinninung bringt. Was soll ich euch sagen, er wusste es auch!
Wir erinnern uns an seine Vision von Darkside in „Batman vs Superman“. In dieser sieht er was aus Superman wird wenn er ihn ins Leben zurück holt. Kurz darauf taucht Flash aus der Zukunft auf und gibt ihm den Tipp Lois Lane zu finden. Sie sei der Schlüssel. Ehrlich gesagt habe ich auch einen Moment gebraucht um diese Verknüpfung der Handlung nach zu vollziehen, da ich mich darauf eingestellt hatte das Superman in diesem Film zunächst als der Bösewicht auftritt. Um so größer war auf einmal der „Aha- Moment“. Ich hoffe das dieser Part in der Blu-Ray Fassung verständlicher ist. Spoiler Ende

Ansonsten ist der Film meiner Meinung nach eine Superhelden Mash- up auf Popcornkino Nivea, welcher zugleich einige neue Helden ins Team führt, welche über kurz oder lang ihren eigenen Film bekommen werden. Justice League ist vollgepackt von Aktionsszenen, gemischt mit ein wenig Witz, welcher nicht übertrieben dargestellt wird, sondern eher die Naivität des jungen Flash unterstreichen soll. Flash scheint seine Kräfte noch nicht all zu lange zu haben, muss also im Vergleich zu den anderen Helden viel mehr in das Heldendasein eingeführt werden. Um so größer seine Sorgen und Ängste. Er ist nicht vergleichbar mit dem Flash aus der momentan laufenden DC Serie, sondern vielmehr eine neue Form des Flash, was einmal mehr zeigt, wie vielfältig das DC Universum ist. Das DCEU ( DC Extended Universe ) spielt unumstritten in einen anderen Universum als die DC Serien.

Wer zwei Stunden packende Aktion auf Popcornkino- Niveau sucht, oder einfach mal wieder einpaar der wohl größten Superhelden auf der Leinwand sehen möchte, sollte den Film nicht verpassen. Ich für meinen Teil warte nun gespannt auf die Blu- Ray Version und hoffe das diese meine paar Kritikpunkte aus den Weg räumen wird.

Wenn ich noch einmal so drüber nachdenke kann ich euch doch eher raten: Wartet auf die hoffentlich längere Blu-Ray Version, wenn ihr euch noch nicht besonders mit dem DC Universum auskennt. Solltet ihr aber einfach nur geballte Aktion auf großer Leinwand sehen wollen und kein besonders hohes Interesse an den Figuren selbst haben, seht euch den Film trotzdem im Kino an. Aktionfilme wirken im Kino meiner Meinung nach einfach besser als zu Hause.

Übrigens!

Der Film hat zwei zusätzliche Szenen!
Einen nach dem ersten Abspann und einen ganz am Ende nach dem schier unendlichen abschließenden Abspann. Letzteres gibt einen Vorgeschmack auf den nächsten Suicide Squad Film, welcher leider erst 2019 erscheinen wird.

Movie Talk · Zombies

Scouts vs Zombies – Mini Filmreview

Release: 12.11.2015

„Scouts vs Zombies“ eine Zombie- Comedy welche mit Filmen wie „Shaun of the Dead“ und „Zombieland“ mithalten kann.

Eine mutige Aussage ich weiß, aber ich stehe hinter dieser.
Ich gebe zu das ich damals, wo der Film in den Kino’s kam, nicht besonders angetan war. Der Trailer hatte mich einfach nicht überzeugt.

Nun zwei Jahre später lieh ich mir den Film nun doch aus der online Videothek zum Schnapper- Preis. Eine gelungene Investition, wie es sich im nachhinein zeigte.

Plot

scouts vs zombies plakat.jpgIn einem Versuchslabor gerät ein Virus außer Kontrolle, welcher alle Lebewesen in Fleischfressende Untote verwandelt. Kurz darauf bricht in der nahegelegenden Kleinstadt das Chaos aus.
Die Pfadfinder Ben, Carter und Augie befinden sich zu der Zeit des Ausbruchs tief im Wald in ihrem Zeltlager. Sie merken nichts mit von dem Alptraum, welcher gerade ihre Heimat zerstört. Als sie in der Nacht zurück kehren trifft es sie daher um so überraschender. Nun bleibt ihnen nichts anderes übrig als sich der Massen an Zombies zu stellen und aus der Stadt zu fliehen. Viel Zeit bleibt ihnen nicht, den die Regierung plant bereits die Stadt zu bombardieren damit sich der Virus nicht über das ganze Land ausbreitet.

Eine Aktionreiche aber auch wirklich lustige Zombiejagd beginnt. Die vielleicht an manchen Stellen etwas überspitzt ist, aber den Film trotz alledem nicht ins lächerliche zieht.
An der Seite der Scouts steht Dennis, welche nicht nur als Fanservice für die männlichen Zuschauer dient, sondern auch den Zombies ordentlich einheizt.

 

Mein Fazit zum Film

„Scouts vs Zombies“ ist eine wirklich lustige Zombie- Comedy in der drei „Loser“ zu Helden werden. Unterschätze niemals einen Scout, den immerhin lernen sie viele Dinge die zum überleben wichtig sind.

Der Film ist herrlich stumpf und gleichzeitig sehr kreativ.
Man sollte nicht all zu viel von der Story erwarten, aber mal ganz ehrlich wer tut das bei einer Zombie- Comedy schon.
Scouts vs Zombies ist das was man gerne auch als Popcorn- Kino bezeichnet. Hinsetzen, genießen und herzlich lachen. Hier und da immer mal wieder ein wenig mit den Figuren mitfiebern um dann gemeinsam mit ihnen das Ende mehr oder weniger zu feiern.

Auch wenn sich der Film nicht immer ganz so ernst nimmt ist hat er trotzdem eine gut durchdachte und nachvollziehbare Story. Dazu kommt die guten Masken der Zombies, welcher der Handlung den für eine Zombie- Comedy nötigen Flair gibt. Zudem sind die Zombies in „Scouts vs Zombies“ nicht ganz so dumm wie in manch anderen Zombie Filmen, was für eine gewisse zusätzliche Spannung sorgt.

Viel lässt sich zu den Film ansonsten eigentlich nicht mehr sagen außer:
Schwache Mägen sollten den Film besser meinden, den es fließt wirklich viel Kunstblut. Dem Rest empfehle ich: Popcorn machen, hinsetzen und unterhaltsame 1 1/2 Stunden verbringen.

Videoquelle: KinoCheck / Youtube

Attack on Titan · Manga/ Anime Talk · Movie Talk

„Attack on Titan: Feuerroter Pfeil und Bogen“

Ein kleiner Traum wurde vor kurzem wahr: Ich konnte die Titanen auf großer Leinwand sehen *-* und ja es war genau so beeindruckend wie erwartet.

„Attack on Titan: Feuerroter Pfeil und Bogen“ fasst die Folge 1 – 13 der ersten Staffel zusammen. Er umfasst also die Manga 1 – 4, wobei die Geschichte in kürzer zusammen gefasst wird. Der Film hatte trotzdem eine Länge von fast zwei Stunden ^.^

Inhalt

Attack on Titan Feuerroter Pfeil und Bogen 1In der Welt von „Attack on Titan“ wird die Erde bevölkert von menschenfressenden Titanen. Der Rest der Menschheit hat sich hinter einer 50 Meter hohen Mauer zurück gezogen, um sich dort vor den Titanen in Sicherheit zu wiegen.
100 Jahre sind seit dem letzten Angriff vergangen. Längst hat die Menschheit das grauen, welches vor den Mauern wartet vergessen. Sie verurteilen diejenigen welche den Mut haben weiterhin vor die Mauer zu treten um für die Freiheit der Menschen zu kämpfen, bis eines Tages plötzlich ein riesiger Titan über die Mauer blickt. Er reist den äußersten Teil ein. Das Grauen beginnt von vorne.
Eren verliert bei dem Angriff seine Mutter und schwört Rache zu nehmen. Zudem möchte auch er von nun an heraus finden wie man die Titanen endgültig besiegen kann um den Rest der Menschheit zu beschützen. Dies kann er nur erreichen, wenn auch er dem Aufklärungstrupp beitritt, welcher als einziger noch vor die Mauern tritt.
Fünf Jahre nach dem Angriff schließen er und seine Freunde die Ausbildung beim Militär ab. Sie dürfen nun wählen: Militärpolizei, Mauergarnison, oder Aufklärungstrupp. Doch noch bevor sie ihre Entscheidung fällen können kehrt der gigantische Titan zurück. Er zerstört die zweite der drei Mauern.
Das Grauen beginnt von neuem, nur liegt es nun an Eren und seinen Freunden alles gelernte in die Tat um zu setzen um den Rest der Menschheit zu retten.Innerhalb kürzester Zeit sind die Verluste riesig und Eren muss sich selbst eingestehen, dass die Titanen eine noch viel größere Gefahr sind, als er immer annahmt.
Ist für ihn bereits alles zu Ende, bevor es richtig anfängt?

Mein Fazit zum Film

Der Film war wie erwartet für mich nichts neues, aber trotzdem beeindruckend.
Er fasst den Anfang der Geschichte gut zusammen, konzentriert sich dabei auf die wichtigsten Teile der Handlung. Die zwei Stunden Spiellänge werden daher selbst für Kenner der Geschichte nicht langweilig.

Vorallem Einsteiger kann ich den Film nur wärmsten ans Herz legen, da er einen wirklich gut in das Thema einführt. Zwar wird meine lieblings Szene mit Mikasa nicht gezeigt, aber darüber kann ich hinweg sehen. Der Film spornt Neuliege hoffentlich genug an die Reihe zu lesen und die Serie zu schauen.

Mit Buddha, welcher leider nicht mit konnte, habe ich vor kurzem über den Film gesprochen, dabei kamen wir zu den Entschluss, dass der Film vielleicht nicht unbedingt etwas für jemanden ist der bereits die Serie in der Reihe hat, so wie ich, aber perfekt für diejenigen ist denen die Serie zu teuer ist. Ich bin zwar der Meinung das man wenn die Serie im Regal stehen haben sollte, kann es aber nachvollziehen wenn diese vielen zu teuer ist. Daher kann man sich mit „Attack on Titan: Feuerroter Pfeil und Bogen“ für einen wesentlich erschwinglicheren Preis die Titanen als Anime nach Hause holen.
Der Film erscheint nämlich im März 2018 auf DVD und Blu-Ray.

Fazit: Da ich die Serie bereits habe werde ich mir den Film zwar nicht kaufen, aber ich kann ihn trotzdem an diejenigen weiter empfehlen welche bisher den Anime immer gerne mal sehen wollen, denen aber die Staffel zu teuer ist. Zwar fehlt einen einpaar Dinge, wie zum Beispiel das Trainingslager oder Mikasas mega Auftritt bei der großen Schlacht, aber dies kommt ja alles auch im Manga vor.

 

 

Herausgeschnittende Teile: ( Spoilergefahr! )

  • Die Zeit der Ausbildung
  • Einige Szenen in der ersten Angriffwelle z.B. wie Mikasa die Evakuierung rettet oder wie die Anfänger in das Hauptquartier eindringen um sich neues Gas zu besorgen  ( Dieser Teil ist extrem eingekürzt aber noch zum Teil vorhanden )
  • Der Teil der Geschichte in dem das Militär Eren hinrichten möchte, da sie Angst vor seiner Titanenfähigkeit hat ( Dieser Teil ist extrem eingekürzt aber noch zum Teil vorhanden )
  • Einige Szenen von der Rückeroberung z.B. weniger Szenen mit Jean dessen 3D Manöver-Apparat versagt.

 

Movie Talk · Science- Fiktion

Blade Runner 2049 – Filmreview

Release: 05.10.2017

Wie leider viele Filme und Serien wird auch „Blade Runner 2049“ seit Release ziemlich zerrissen. Ich kann es leider nicht ganz nachvollziehen warum man einen Film oder eine Serie so sehr zerreizen muss das am Ende vielleicht viele welche diese eigentlich schauen wollte es sich doch anders überlegen. Natürlich ist es als Fan schwer wenn ein geliebtes Franchise etwas Neues bekommt oder gar neu interpretiert wird. Meist liegen die Erwartungen dabei viel Höher und können dadurch kaum erfüllt werden. Dies erlebe ich leider viel zu häufig, doch trotzdem versuche ich bei meinen Kritiken immer objektiv zu bleiben. Ich weiß dies ist leider nicht immer ganz so einfach und es gelingt mir mit Sicherheit auch nicht immer, aber ich versuche es. So nun auch bei „Blade Runner 2049“.

Plot

Blade Runner 2049 Plakat

30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils existieren weiterentwickelte Formen der Replikanten. Wesentlich stabiler, was ihre Emotionen angeht, haben diese nun keine begrenzte Lebenszeit mehr. Doch bis dahin war es ein weiter Weg, so dass die Blade Runner nun dazu genutzt werden ältere Modelle zu eliminieren. Officer K gehört zu dieser neuen Form der Blade Runner. Während eines Auftrags entdeckt er die Leiche eines weiblichen Replikanten. Das besondere an dieser: Sie hat ein Kind geboren.
Ein geborener, nicht künstlich geschaffener, Replikant. Was bis dato unmöglich erschien droht nun das komplette System zu zerstören, den die Möglichkeit Kinder zu zeugen und gebären macht die Replikanten nun mehr den je zu wahrhaftigen Lebensformen.

Mein Fazit zu Blade Runner 2049

Das Setting ähnelt stark dem des Original, die Welt ist immer noch düster dreckig und kann selbst durch den scheinbar niemals endenden Regen gereinigt werden. Tiere und natürliche Ressourcen sind so gut wie gar nicht mehr vorhanden. Es scheint in noch bewohnbaren Gebieten nur noch Menschen und Replikanten zu geben.
Wirklich viel entwickelt scheint sich die Welt nicht weiter zu haben. Zwar ist nun ein neues Industrieunternehmen an der Macht. Wallis schuf die neue Art der Replikanten, Nexus 8.

Protagonist Offizer K wird gespielt von „Ryan Gosling“. Eine sichtlich schwere Rolle, den immerhin spielt er einen auf den ersten Blick eiskalten der Regierung loyalen Replikanten, welcher auf der anderen Seite sich wie ein Mensch nach Liebe sehnt. Nur holt er sich diese von einer KI ( künstlichen Intelligenz ).  Joe, welche gespielt wird von „Ana de Armas“, steht Offizer K bei jeglichen Problemen zur Seite. Wie von einer KI erwartet lernt sie und passt sich ihrem Besitzer an. Damit thematisiert Balde Runner als Film aus dem Cyberpunk Genre einen schon für die jetzige Zeit entscheidenden Punkt in der Entwicklung der Technologie. Erst letztens sah ich eine Dokumentation in der genau dieses Thema angesprochen wurde:“künstliche Liebe“. Eine KI ähnlich wie Joe gibt es inzwischen in Japan für den Nintendo DS. Natürlich nicht in Lebensgröße, aber auch sie hat viele Anhänge die eine ernste Beziehung mit ihr eingehen. Joe und Offizer K gehen nur schon ein Stück weiter. Was dies zur Folge haben kann wird in Blade Runner 2049 unverblühmt offenbart.

Eigentlich ist die Geschichte rund um Offizer K und Joe nur eine Nebengeschichte, welche den Hauptstrang der Story aufpeppen soll und doch hat dieser nebenher erklingende Storystrang ab einen bestimmten Punkt des Film mehr von meinen Interesse eingenommen als die Hauptstory selbst.
Ob dies daran liegt das ich eine Frau bin? Oder ist die Hauptgeschichte doch so flach.

Noch einmal zurückgedacht erinnern wir uns daran das es in der Story darum geht das eine Replikantin einen Menschen gebärte. Offizer K ist auf der Suche nach diesen Menschen. Sein Weg führt ihnen zurück auf die Spuren des ersten Blade Runner Film. Immer wieder finden sich parallelen, doch durch einen Blackout vor einigen Jahren sind die meisten Daten verloren ( wie es zu den Blackout und andere für die Geschichte von „Blade Runner 2049“ wichtigen Punkte werden in drei kurzen Prequels erzählt, welche alle auf Youtube zu finden sind ( Link sh weiter unten )). Die Suche nach dem natürlich geborenen Replikanten erfordert daher wahre detektivische Meisterleistung.
Wie ähnlich die Replikanten den Menschen sind wird hierbei an Offizer K’s Gefühlschaos beschrieben, welches er auf seiner Suche durchlebt. Die vielen künstlichen und echten Erinnerungen, welche kaum zu unterscheiden sind, sind daran nicht ganz unschuldig. Durch die Hauptstory und dem Protagonisten wird dadurch erneut die Kernfrage des Cyberpunks thematisiert.

Jared Letos Figure wirkte fast genau so unvollständig durchdacht wie die Hauptstory.
Ich hoffe das hier einfach nur einpaar Szenen fehlten um die Figure vollkommen als Antagonist wirken zu lassen. Wobei es fraglich ist ob Wallis wirklich ein Antagonist ist nur wegen seiner anderen Weltansicht.
Der finale Kampf wirkt auf Grund des doch eher fehlenden Antagonisten daher auch mehr gezwungen als wirklich passend. Ganz nach dem Motto „Wir brauchen einen finalen Kampf“. Ich glaube der Film währe auch ohne diesen Kampf ausgekommen, nicht nur weil in diesem besonders deutlich zu spüren ist das Harrison Ford langsam doch leider zu alt für Actionfilme wird. Ich habe nichts gegen Harrison Ford. Er hat wirklich tolle Filme gemacht, aber irgendwann muss man sich doch eingestehen das man manche Szenen wirklich nicht mehr drehen sollte. Seine Szenen in der Wüste waren meiner Meinung nach mehr als ausreichend und sind wirklich gut gelungen. Vorallem der Twist in der Bar.

Zwischenzeitlich fand ich „Blade Runner 2049“ wirklich etwas langatmig. Innerlich ärgerte ich mich etwas darüber warum den etwas so offensichtliches in der Geschichte eingebaut wurde was meiner Meinung nach den meisten Verlauf der Story unsinnig machte. Daher wartete ich nur noch auf das Ende, bis mir plötzlich klar wurde das auch ich in die große Falle des Plottwist gegangen bin. Sowas habe ich wirklich schon lange nicht mehr erlebt. Ich war sichtlich überrascht. Und dabei war es eigentlich so offensichtlich das es natürlich doch nicht so sein konnte. Demnach gingen in dem Moment der Offenbarung in mir wahrscheinlich genau das selbe Gefühlschaos los wie in Protagonst Officer K. So gut und überraschend der Twist war schadete er leider meiner Meinung nach trotzdem dem Film, den wie gesagt ich wartete ab einen gewissen Punkt nur noch auf das Ende des Films. Wahrscheinlich macht der Film beim zweiten mal schauen daher wesentlich mehr Spaß.

Kurz zusammengefasst: Blade Runner 2049 kommt leider meiner Meinung nach nicht an den ersten Teil von 1982 heran. Die Grundidee hinter der Story ist interessant aber wirkt nicht ganz ausgereift. Dafür macht der Film grafisch wirklich etwas her. Nur wirkt die Geschichte leider an vielen Stellen künstlich in die Länge gezogen.
Genau wie „Blade Runner“ von 1982 macht es Sinn „Blade Runner 2049“ mehrfach zu sehen, um seine Brillanz voll wahr zu nehmen.

Videquelle: KinoCheck / Youtube

Soll ich mir den Film nun ansehen oder nicht?

Meiner Meinung nach ja!
„Blade Runner 2049“ lehrt seinen Zuschauern nämlich, dass das offensichtliche nicht immer die Wahrheit sein muss. Zudem spricht er viele bereits für die heutige Zeit interessante Punkte an. Die Grundidee hinter der Story ist gut, wenn auch nicht ganz ausgearbeitet, aber vielleicht gibt es auf Blu-Ray später noch eine andere Version.
Ein Kinobesuch muss meiner Meinung nach nicht unbedingt sein, aber im Heimkino sollte man sich den Film wirklich ein oder zweimal in Ruhe ansehen.

Zu den Prequels

BLADE RUNNER 2049 – „2036: Nexus Dawn“ Short

lade Runner 2049 – Prequel Short Film #2

Blade Runner 2049 – Prequel Short Film #3

Movie Talk

Blade Runner ( von 1982 ) – Filmreview

Release: Juni 1982

Wann ist eine Maschine ein Mensch, ab wann ein Mensch eine Maschine

Ich muss gestehen: Ich habe bis vor kurzen noch nie „Blade Runner“ gesehen. Ich weiß Schande über mein Haupt ^.^“‘
Da nun aber der zweite Teil „Blade Runner 2049“ in den Kino’s läuft und ich den Film auf Grund des wirklich vielversprechenden Trailers schauen möchte, musste ich diese Filmlücke unbedingt schließen.
Gesagt getan, doch ehrlich gesagt schienen meine Erwartungen für den ersten Teil etwas zu hoch gesteckt gewesen zu sein, den ich war am Ende doch etwas enttäuscht.

Plot

Blade Runner PlakatNovember 2019.
Die Menschheit hat es geschafft die Erde zu einen unbehaglichen Ort zu machen, an dem es düster und dreckig ist. Tiere gibt es kaum noch und so flohen schon vor längerer Zeit viele Menschen von ihrer einstiegen Heimat. Um dieses Ziel erreichen zu können erschufen sie Replikanten, künstlich geschaffene übermenschlich starke und zum Teil hochintelligente Wesen. Sie erschlossen für die Menschen neue Welten, fernab der durch Menschenhand zerstörten Erde.
Tyrell Corporation, welche einst die Replikanten erfand, hat auch weiterhin seinen Hauptsitz auf der Erde.
Eine kleine Gruppe von Replikanten kehrt im November 2019 zur Erde zurück, um das Unternehmen auf zu suchen welches sie einst erschuff. Dabei zeigen sie keinerlei Skrupel gegenüber den Menschen, welche sie auf ihren Weg töten und für ihre Zwecke nutzen. Der ehemalige Blade Runner „Rick Deckard“ wird aus seinem Ruhestand gerufen um die Gruppe zu stoppen, bevor sie ihr Ziel die Tyrell Corporation erreichen.
Doch was wollen die Replikanten von ihren einstiegen Erbauer?

Videoquelle: Movieclips Trailer Vault / Youtube

Mein Fazit zum Film

An sich finde ich den Film wirklich gut, ich hatte mir nur am Anfang etwas ganz anderes vorgestellt. Wahrscheinlich ruht daher meine anfängliche Enttäuschung.
Der Film entstanden in den 80er, ist somit Drehtechnisch nicht mit den Filmen von heute zu vergleichen. Trotzdem schaue ich gerne Filme aus dieser Zeit da sie einen besonderen Charm haben.
Da der Film im November 2019 spielt musste ich zwischendurch immer mal wieder schmunzeln:“Da muss sich die Entwicklung der Technologie aber ziemlich ins Zeug legen um den Erwartungen dieses Science- Fiktion Streifen gerecht zu werden.“ Natürlich meinte ich das nicht ernst, wobei viele der Ideen gar nicht soweit her geholt waren. Ich habe letztens eine kleine Doku über Bio- Hacking und Körperersatzstücke gesehen. Gruselige Vorstellung was heute eigentlich schon alles geht. Soweit hergeholt sind somit die Ideen von damals also nicht mehr.

Am Anfang brauchte ich etwas um in die Story des Film einzusteigen, da einem nicht direkt gesagt wird: ( ACHTUNG SPOILER! ) Hier das sind die Replikanten welche nach einen Weg suchen um ihr begrenztes Leben zu verlängern. ( SPOILER ENDE ) Vielmehr baut sich die Story nach und nach auf, bis es einem wie Schuppen von den Augen fällt und man plötzlich klar sieht was wirklich Sache ist.
Eigentlich eine ziemlich gut durchdachte Story, welche sich an den Leitthema des Cyberpunk orientiert: Bis zum welchen Punkt ist ein Mensch noch ein Mensch und keine Maschine. Sowie ab welchen Punkt ist eine Maschine keine Maschine mehr, sondern ein Mensch. Schwierige Fragen, welche anhand der Replikanten und ihres Verhaltens thematisiert wird.

Im nachhinein noch einmal betrachtet muss ich sagen, ist der Film doch wirklich sehr gut gelungen ist. Ich bin nun mehr als gespannt auf die Fortsetzung. Ich hoffe ich komme bald dazu mal wieder das Kino auf zu suchen.

 

 

Übrigens!

Wusstet ihr das der Film auf den Roman „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ geschrieben von Philip K. Dick basiert?
Ich wusste dies bisher nicht.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Blade_Runner