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Free! Iwatobi Swim Club – Animereview

Genre: Sport

Vier Freunde, ein gemeinsamer Traum und ihr harter Weg um diesen Traum in Erfüllung gehen zu lassen. Dies ist die Geschichte des „Iwatobi Swim Club“

Vor einiger Zeit habe ich einen neuen Anime für mich entdeckt den ich inzwischen sogar ein klein wenig Hype und das obwohl er eigentlich überhaupt nicht zu dem Genre gehört welches ich sonst bevorzuge. In letzter Zeit habe ich aber irgendwie das Gefühl, dass sich mein Geschmack in Sachen Anime- Genre doch etwas verändert. In letzter Zeit bin ich viel offener für neue Genre, was auch meine Auswahl an Anime für die aktuelle Season zeigt.

Anime aus dem Genre „Sport“ weisen in den letzten Jahren nicht nur in Japan einen riesen Erfolg auf, sondern auch bei uns in Deutschland. Neben Tennis, Fußball, Radsport und Basketball ist auch Schwimmen ein großes und beliebtes Thema. „Free! Iwatobi Swim Club“ ist bei dem Thema Sport Anime rund ums schwimmen wohl einer der bekanntesten Vertreter.

Da es einen riesen Hype um den Anime gibt weckte „Free!“ von allen Sport Anime am meisten mein Interesse. Ich wollte unbedingt wissen woher dieser Hype kommt. Vielleicht nur durch den vielen Fanservice? Wohl kaum!
Aber woher ruht dann der riesen Erfolg den der Anime seit Jahren feiert, wenn er sich doch nur um das Thema schwimmen dreht?
Ganz einfach: Er dreht sich um viel mehr als halbnackte Männer die ihre Muskeln im Wasser spielen lassen.

Plot

Free Iwatori Swim ClubHaruka, Rin, Makoto und Nagisa sind Freunde seit Kindheitstagen. Alle vier lieben das schwimmen. Gemeinsam gehen sie ihrer Leidenschaft im Schwimmclub nach und gewinnen sogar einen Preis. Alles könnte nicht besser laufen, bis Rin sich dazu entscheidet nach Australien zu gehen um dort sein Talent zu verbessern.
Die kleine Gruppe zerbricht, bis sich Haruka, Rin und Nagisa auf der Oberschule wieder finden. Gemeinsam beschließen sie einen Schwimmclub zu gründen um den aus Australien zurück gekehrten Rin in die Gruppe zurück zu holen. Dieser hat inzwischen das Schwimmen aufgegeben, sich aber trotzdem an einem Internet für angehende Profischwimmer einschreiben lassen.
Da eine Schwimmstaffel aus vier Schwimmern besteht fehlt dem neu gegrüdndeten Iwatobi Swim Club ein Mitglied. Es bleibt Nagisa und Co. nichts anderes übrig als noch jemanden für ihren Club zu begeistern. Nagisa entdeckt Rei, dessen Leidenschaft in der Ästhetik des Leichtathletik- Sport liegt. Die Jungs schaffen es Rei vom Schwimmclub zu überzeugen. Eine neue Staffel ist gegründet, doch wie nun Rin davon überzeugen ihrer Freundschaft eine zweite Chance zu geben?

Es bleibt ihnen nichts anderes übrig als Erfolge zu erzielen. Ihr Ziel: Das Regionalturnier gewinnen und Rin dadurch an ihre einstiegen Teamstärke zu erinnern. Doch bis dahin ist es noch ein weiter beschwerlicher Weg, den Rei fehlt die Fähigkeit zu schwimmen und auch die anderen drei Mitglieder sind viele Jahre nicht mehr ihrer einstiegen Leidenschaft nachgegangen.

Animetalk

Wie man bereits dem Plot entnehmen kann dreht sich der Anime hauptsächlich um das Thema Freundschaft und darum gemeinsam für den selben Traum zu kämpfen. Das Thema „Schwimmen“ dient dabei nur als Basis für die Geschichte. Irgend eine Grundlage aus dem Bereich „Sport“ ist bei einem Sport- Anime logischerweise unersetzlich.

Wir erleben im Verlauf der 12 Folgen der ersten Staffel den Wiederaufbau des Schwimmclubs, erfahren von den Drama was die Freunde auseinander riss, lernen mehr über ihre verborgenen Geheimnisse und wie sie gemeinsam an die Probleme heran treten, die sich ihren gemeinsamen Ziel in den Weg stellen.
Dadurch ergibt sich ein ergreifender packender Anime, in dem man von Folge zu Folge mehr mit den Protagonisten mit fiebert und hofft das sie es schaffen ihren alten Freund wieder zurück in die Gruppe zu holen.
Dabei schwingt immer wieder der bittere Beigeschmack von „Rei Ryugazaki“ mit, welcher nur als Lückenbüser zu fungieren scheint. Traurig aber wahr. Doch vielleicht ist am Ende doch genug Platz in der Gruppe für eine weitere Person.

Grundsätzlich sind die fünf Protagonisten und ihre Unterstützer entscheidend für den Anime, da sie der Geschichte leben und tiefgang verleihen.
Während „Rei Ryugazaki“ damit kämpft ein Teil der Gruppe zu werden, meidet „Rin Matsuoka“ seine einstiegen Freunde. Er meldet sich an einer anderen Schule an, um seinen alten Freunden nicht mehr über den Weg zu laufen, doch schon bald zeigt sich dass das Schicksal andere Pläne mit ihm und den Rest der Gruppe hat. Dazwischen steht „Haruka Nanase“, welcher auf den ersten Blick nichts anderes zu wollen scheint als zu schwimmen, dabei plagen ihnen tief im Inneren Schuldgefühle. Er fühlt sich verantwortlich dafür, dass Rin der Gruppe den Rücken gekehrt hat.
Harukas bester Freund „Makoto Tachibana“, welcher immer als Vernunft der Gruppe argiert, wünscht sich genau wie der etwas überdrehte „Nagisa Hazuki“ nichts lieber als das die gesamte Gruppe wieder zu einander findet. Die Zwei stehen quassi zwischen den Fronten, werten durch ihre herausstechenden Charaktere die Gruppe noch einmal extrem auf.

Abgerundet wird dieser Mix aus fünf männlichen Protagonisten durch „Gou Matsuoka“, die kleine Schwester von Rin, welche auf die selbe Oberschule geht wie Haruka und der Rest des Schwimmclubs. Auch die Lehrerin „Miho Amakata“ wird von Folge zu Folge immer mehr ein fester Bestandteil des Teams. Nicht nur weil sie als Vertrauenslehrerin des Schwimmclubs agiert.

Es ist ein angenehmer Mix an verschiedenen Charakteren, welche super mit einander harmonisieren und das obwohl sie sehr unterschiedliche Typen sind. Kein leichtes Unterfangen, welches das Studio „Kyoto Animation“ sehr gut meistert und in meiner Meinung nach guten Animationen verpackt.

Nach all den vielen Erörterungen ist es glaube ich kaum noch verwunderlich warum sich der Anime einer so hohen Beliebtheit erfreut oder?
Die Beliebtheit umfasst im übrigen nicht nur weibliche Zuschauer, sondern auch viele männliche Animefans. Wie gesagt, der Anime dreht sich um viel mehr als den Fanservice. Daher fand ich es nicht verwunderlich, als ich an mehreren Stellen des Internet gelesen habe, dass auch Männer sich die „Free!“ Filme im Kino ansehen und mit großer Wahrscheinlichkeit auch den Anime zu Hause schauen.
„Free!“ ist also ein Anime für alle Geschlechter, den Freundschaft und das erfüllen eines gemeinsamen Traumes ist hier der Kern. Alles andere ist, wie der Name schon sagt, nur Service. Und mal ganz ehrlich wie viele weibliche Zuschauer feiern Anime und Manga welche voller Fanservice für die männlichen Leser und Zuschauer stecken. Als Beispiel nenne ich an diesem Punkt immer gerne „Ikki Tousen“ oder „Highschool of the Dead“ und die vielen Manga aus dem Yuri- Genre.

Veröffentlichung

Insgesamt sind zur Zeit zwei Staffeln und vier Filme erschienen.
Von den Filmen umfassen zwei eine Zusammenfassung der Ereignisse der Serie. Die anderen zwei Filme beinhalten ein Prequel und ein Sequel.
Staffel 3 des Anime soll meines Wissens nach in der Sommer Season 2018 erscheinen.

Die Serie ist zur Zeit mit Untertitel verfügbar bei Crunchyroll, wird aber auch von Peppermint Anime in Deutschland mit deutscher Synchronisation veröffentlicht.

Zeitgleich mit dem Anime erschien auch eine Light- Novel, welche ebenfalls die Geschichte rund um den Iwatobi- Swimclub erzählt. Leider ist diese in Deutschland bisher nicht verfügbar.

Videoquelle: Ashiya Maki / Youtube

Mein Fazit

Ich kann den Anime nur weiter empfehlen. „Free! Iwatobi Swim Club“ ist ein toller Einstieg, wenn man sich an das Genre „Sport“ im Punkto Anime heran trauen möchte. Mal sehen, welchen Sport- Anime ich mir als nächstes ansehen werde. „Free! Iwatobi Swim Club“ hat mir definitiv die Tür geöffnet für dieses mir bisher noch recht unbekannte Genre ( Okay, als Kind sah ich mir „Kickers“ und „Mila Superstar“an aber das war es dann auch schon mit Sport Anime für mich seit vielen vielen Jahren ). Wobei ich mich traue zu behaupten das es nicht einfach sein wird für andere Sport Anime an die Qualität von „Free! Iwatorbi Swim Club“ heran zu kommen. Es ist einfach eine unglaublich gute Geschichte, mit tollen Figuren, die einen in den Bann reißt. Nicht umsonst habe ich die erste Staffel an einen Wochenende verschlungen.

„Free! Iwatobi Swim Club“ ist ein toller Anime aus dem Bereich „Sport“, welcher sich zwar in erster Linie durch den Fanservice an weibliche Zuschauer richtet, jedoch definitiv dank seines eigentlichen Kernelements Freundschaft und der Erfüllung eines gemeinsamen Traumes auch interessant für männliche Zuschauer ist.

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