Manga/ Anime Talk

Infection – Mangareview ( Spoiler frei )

Genre: Zombies, Horror, Survival, Ecci
Mangaka: Toru Oikawa
Veröffentlichung: 2015 – laufend 
Anime Adaption: Bisher nicht

Ein Zombie- Manga welcher es schafft mit dem Niveau von „Highschool of the Dead“ mit zu halten.

Es waren die kleinen grünen Würmchen, die Egmont Manga als kleines Geschenk dem Manga beilegte, welche mich überhaupt dazu brachten den Manga in die Hand zu nehmen und den Klappentext zu lesen. „Ein Zombie – Manga geht immer“ dachte ich mir, nachdem ich den Klappentext durchgelesen hatte und nahm den Band, von dem ich zuvor ehrlich gesagt noch nichts gehört hatte, einfach mal mit.

Plot

Infection MangaEin tödlicher Virus bricht aus, welcher die Infizierten zu lebenden Toten machen. Diese sogenannten Träger haben nur noch ein Ziel:“Zu fressen und die Infektion weiter aus zu breiten“. Haruki und Kirara bekommen in den ersten Tagen des Ausbruchs nichts von der Gefahr mit, welche auf sie lauert, da sie von ihren Mitschülern in einer Scheune eingesperrt wurden. Zwar hören sie die merkwürdigen Geräusche von außerhalb der metallischen Wände, aber sie denken sich nicht viel dabei.
Drei Tage später schaffen sie es aus ihren Gefängnis aus zu brechen und müssen sich umgehend der Gefahr durch die Träger stellen. Zu ihren Glück sind sie nicht die einzigen Überlebenden des Ausbruchs. Sie verbinden sich mit einigen ihrer Mitschüler und machen sich auf in eines der sicheren Gebiete. Doch die Träger sind überall und lauern nur auf ihre nächsten Opfer.

Mangatalk

Ich bin ein wirklich großer Fan von „Highschool of the Dead“, was wohl in erster Linie daran liegt das der Manga und der Anime damals als er heraus kam für mich das Zombie- Manga Genre erst einmal wirklich näher brachte. Klar war dies nicht die erste Zombie- Mangareihe auf den Markt, aber die erste welche mir dieses Horror Genre im Bereich Manga näher brachte. Höchsschenblitzer etc. störten mich dabei nur recht wenig, ganz im Gegensatz zu Infection.
Ich weiß nicht wieso, aber bei Infection störte mich dieser Punkt zu Beginn ziemlich. Aber es ist bei Kirara auch wirklich wirklich extrem. Zum Glück entwickelt sich die Story so schnell so packend das ich über diesen Faktor, welcher mich wirklich sehr störte hinweg sehen konnte.
Das sich der Manga gegen Ende des ersten Bandes selber darüber lustig macht, dass Kirara quassi nur noch im Tanga durch die Gegend läuft macht mir zudem Hoffnung das sich dieser Punkt im zweiten Band ändern wird.

Aber dies ist wirklich der einzige Faktor, welcher mich an der Geschichte stört.
Ansonsten ist sie wirklich gut strukturiert und leitet in einem angenehmen Tempo alle wichtigen Charaktere ein.
Manchmal wirken die Panels ein wenig chaotisch, was aber an sich nicht schlimm ist, da dies meist nur in chaotischen Situationen ( zum Beispiel wenn die Träger angreifen ) vorkommt. Irgendwie passt das dann ja zur Stimmung.

Die Träger an sich sind zwar abschreckend, aber nicht so gruselig wie man es aus manch anderen Zombie- Manga kennt. Doch trotzdem sorgen sie dafür das man genau so sehr um die Figuren bankt und das obwohl man bisher kaum etwas über sie weiß und sie einem eigentlich noch gar nicht so sehr ans Herz gewachsen sein können.
Irgendwie hat es Mangaka Toru Oikawa trotzdem geschafft in so kurzer Zeit die Figuren so ein zu leiten, dass man bereits nach nur einen Band mit ihnen mit fiebert.

Wie es im ersten Band den Anschein macht ist die Infektion lediglich in einen kleinen Teil Tokyo’s ausgebrochen, weswegen ich nicht vermute das die Reihe all zu lang werden wird. Daher ist die Gefahr nicht ganz so groß das sich der Manga wie viele andere Zombie Geschichten irgendwann total verrennt und man den Spaß an der Geschichte verliert, da man nicht wirklich weiß wo die Figuren eigentlich hin wollen.

Mein Fazit nach dem ersten Band von „Infection“

Infection kommt vielleicht mit der brant neuesten Geschichte aus dem Bereich des Zombie- Genre um die Ecke, kann jedoch durch einen eigenen Charm, eigenen interessanten Figuren und einen klar struturierten Zeichenstile punkten. Okay letzteres wirkt manchmal etwas chaotisch, aber dann liegt es mehr am Aufbau der Panels als an den Zeichenstile selbst.

Man könnte im ersten Moment meinen das ich zu Beginn meines Beitrags den Vergleich zu der bekannten Zombie- Mangareihe „Highschool of the Dead“ ziehe auf Grund der Ecci Elemente, aber dies ist eigentlich nicht der Grund. Vielmehr erinnert mich der Aufbau der Story stark an die berühmte Mangareihe, welche das Zombie Genre im Bereich Manga prägte. Natürlich tragen auch die Ecci Momente, allen voran die mit ständigen Höschenblitzern von Kirara Isonami, dazu bei, aber sie sind nicht der Ausschlaggebende Punkt.

Infection beinhaltet eine interessante Geschichte rund um eine Gruppe Schüler, welche irgendwie versuchen der Hölle in der sie sich gerade befinden zu entkommen. Dabei droht jedem Charakter der Tod, wie man bereits im ersten Band lernen muss.

Kurz Zusammengefasst schafft Infection zwar nichts absolut Neues, aber überzeugt trotzdem durch seinen eigenen Charm. Die Geschichte ist nicht besonders anspruchsvoll, weswegen man den Manga gut lesen kann um nach der Arbeit ein wenig ab zu schalten. Jedoch ist der Manga absolut nicht geeignet für Leser des Horror- Genre, welche sich an Ecci Elemente stören.

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